Der Fels stellt für mich ein starkes Fundament dar.

                          Er widerspiegelt Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.                          

           

Das Felsenprojekt 2020 beginnt dort, wo dasjenige aus dem Jahr 2013 aufgehört hat

 

Die 20 Felsengesichter von Art De Boga in der Grösse von 50 cm x 70 cm haben im Sinne einer Märchengschichte im Jahr 2013 auf dem Rücken von Berggängern das Martinsloch von Flims GR nach Elm GL durchquert.

 

Wieso hat Art De Boga Felsengesichter ausgewählt und gemalt? Wer die Bergwelt gezielt betrachtet, der vermag in den Felsen Gesichter zu erkennen. Diese Gesichter präsentieren sich, je nach Zeit (Frühling, Sommer, Herbst, Winter, Tageszeit oder Witterung) ganz verschieden. Konturen kommen schwächer oder stärker zum Ausdruck oder Sonne, Schatten oder Nässe verändern die Gesamtbetrachtung der Felsengesichter. Diese Verschiedenartigkeit in diesem aus unserer Betrachtungsweise dauerhaften und gleichbleibenden Gesteinen hat mich fasziniert und beeindruckt. Die Wahrnehmung eines Felsengesichtes in einem derartigen Gestein lässt den Schluss zu, dass sich dieses Bild nicht verändern lässt und trotzdem sind bei zeitlich verschiedener Betrachtungen solche Veränderungen festzustellen bzw. auszumachen. Der Fels stellt ein äusserst wichtiges und starkes Symbol dar und wirkt auf uns Menschen interessant, eindrücklich, traumhaft, geheimnisvoll, unberechenbar, gefährlich, standhaft, faszinierend, langlebig, stark usw.

 

Die kleinformatigen Bilder - welche für den Transport durch das Martinsloch aber notwendig waren - entsprechen nicht meinen malerischen Ansprüchen und Gewohnheiten. Ich liebe es mehr, grossformatige Bilder zu malen und mich damit auszudrücken. Daher habe ich mich entschlossen, die märchenhaften Felsengesichter aus dem Jahr 2013 nochmals im Format 140 cm x 200 cm zu malen und diese farbenfroh und leuchtend darzustellen. Dabei sollen die Gesichtspartien besonders stark hervorgehoben werden und auch speziell zum Ausdruck kommen.

 

Mir geht es nicht darum, mit meinem Schaffen die Ausschnitte landschaftsgetreu nachzubilden. Vielmehr soll meine Fantasie darin Platz finden. Mein Ziel ist es, mit rund 30 Felsengesichtern aus der Schweiz eine grössere Ausstellung zu planen und durchzuführen. Entsprechende Abklärungen sind angelaufen. Auch wäre denkbar, ein solches Felsengesicht als Werbeträger mit Bezug zur entsprechenden Gemeinde oder der betreffenden Region zu vermarkten (z.B. Pilatus).