Weltrekord "Glück im Doppelpack" in St. Gallen (Jahr 2008)

 

Glück besteht darin, dass jeder Künstler seiner Kreativität Ausdruck verleihen kann und damit in seinen Werken die Öffentlichkeit bereichert.

 

Wieder ist De Boga mit diesem Projekt ein weiterer Weltrekord gelungen. Über 200! Kunstschaffende aus der ganzen Schweiz haben sich an diesem Vorhaben beteiligt und stellten zusammen rund 500 Bilder aus.

 

Projektbeschrieb

"Kunst soll eine Bereicherung für die Menschen sein und "von innen heraus" entstehen. Der Kunstschaffende soll mit seiner eigenen Persönlichkeit im Vordergrund stehen, indem er sich selber sein und verwirklichen kann", dies das Credo von De Boga. Der wichtigste Punkt, der von ihr in neuen Kunstplattformen gefördert werden soll ist, dass der Besucher selber entscheidet, was ihm gefällt.

 

Am Samstag, 09. Mai 2018, wurde im Pfalzkeller in St. Gallen das gewaltige unterirdische Labyrinth durch den neu amtierenden Mister Schweiz, Stephan Weiler, sowie René und Ruth Iseli von der Firma Talens AG, Künstlerfarben und Zubehör, Dulliken, eröffnet. Während drei Tagen konnten die Besucher im Labyrinth in die Kunst eintauchen und sie "in Bewegung" setzen. Denn, besonders der Eingangs- und Ausgangsbereich des Pfalzkellers wird den höchsten Ansprüchen der modernen Architektur in der Schweiz durch seine Einzigartigkeit und Originalität gerecht. Also ganz das, was De Boga mit diesem Projekt verfolgen wollte. Dieser Ort eignet sich hervorragend dafür, die Kunst mit der modernen Architektur zu verbinden, angepasst und doch jedem Künstler seinen Platz gebend, indem dieser mit einem oder mehreren Bildern auf sich aufmerksam macht. Der Besucher kann sodann die eigenen Wahrnehmungen und Gedanken an die Oberfläche mitnehmen und weitertragen.

 

Um auch behinderten Kunstschaffenden die Teilnahme zu ermöglichen, hat die Firma Talens AG für dieses Projekt speziell angefertigte Staffeleien zur Verfügung gestellt. Die Bodenfassungen einer solchen Spezial-Staffelei benötigte rund 1'600 cm2 (40 cm x 40 cm) Platz, sodass beide Ausstellungen auf je einer Fläche von rund 600 m2 rollstuhlgängig eingerichtet werden konnten.

 

Die im Untergrund "verborgenen" Bilder mussten danach bis am 27. September 2008 an die Oberfläche, nach Hochdorf LU, verschoben werden, wo sie im Kulturzentrum Braui für weitere zwei Tage der Öffentlichkeit (diesmal oberirdisch) vorgestellt wurden.

 

Damit waren die Vorgaben für den Weltrekord erfüllt, ein unterirdisches Kunstlabyrinth, welches zur ruhigen Betrachtung der Kunstwerke einlädt, an die Oberfläche zu bringen mit dem Ziel, Kunst ohne Jury und öffentliche (Kultur)-Gelder zu fördern. So konnte Peter Huber, Gemeindepräsident von Hochdorf LU am 27. September 2008 den Weltrekord von "Glück im Doppelpack" offiziell bestätigen.

 

Impressionen Weltrekord "Glück im Doppelpack"

 

 

 

 

 

Die einzigartige Ausstellungslokalität "Pfalzkeller St. Gallen" kurz in Bildern vorgestellt.

 

 

 

 

 

Der architektonisch einzigartige Eingangsbereich zum Pfalzkeller in St. Gallen, wo die vollständig unterirdische, rollstuhlgängige Ausstellung erfolgte.

 

 

 

 

 

Unterirdischer Ausstellungsbereich im Pfalzkeller mit

500 Originalbildern von über 200 Schweizer Künstlern zum Thema "Glück im Doppelpack".

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Urkunde des Gemeinderates Hochdorf LU vom 27. September 2008 mit Bestätigung des Weltrekordes.